Dienstag, 16. Januar 2018

Emotional wie nie: Ribery spricht über seelischen Schmerz

Emotional wie nie spricht Franck Ribery vom FC Bayern München über seine seelischen und körperlichen Verletzungen. Sogar Eltern von Mitschülern hätten den Franzosen wegen seiner Narbe gehänselt.

So hat man den 34-Jährigen noch nie gesehen. Beim TV-Sender Canal Plus hat der Flügelflitzer ein seltenes und emotionales Interview gegeben. In München dagegen kennt jeder den Publikumsliebling fast nur als Frohnatur.

Oder als Spaßvogel, der sich den ein oder anderen Streich mit seinen Mitspielern erlaubt. In der bayerischen Metropole hat Ribery privat ein Zuhause gefunden, was sich auch positiv auf seine Leistungen ausgewirkt hat. Beim Rekordmeister ist er aufgeblüht und zu einem Welt-Star geworden. Das war aber nicht immer so.

Ribery: Spaßvogel und Hassfigur

Denn in Frankreich hat Ribery ein ganz anderes Image: Bei der WM 2010 in Südafrika wurde der Bayern-Star insbesondere für das peinliche Scheitern der französischen Nationalmannschaft in der Vorrunde verantwortlich gemacht. Er wurde an den Pranger gestellt. Wurde zur Hassfigur.

Ribery soll damals die jungen Spieler zur Revolte aufgerufen haben, für Mobbing und Gruppenbildung verantwortlich gewesen sein. 2014 trat der Franzose ganz entnervt aus der Equipe Tricolore zurück und sprach nie wieder mit französischen Medien. Bis jetzt.

"Wenn du jung bist und so gezeichnet, ist das nicht einfach", erzählt er im Interview mit Canal Plus. Die Leute hätten getuschelt, "nicht weil ich schön war, oder Franck hieß oder ein guter Fußballer war, sondern weil ich eine Narbe hatte."

"Guck dir dieses Gesicht an, wie der aussieht"

Ribery musste Sticheleien und Häme ertragen wie "Guck dir dieses Gesicht an. Wie der aussieht. Was ist denn das für eine Narbe. Der ist hässlich." Sogar Eltern von Mitschülern hätten ihn gehänselt.

Seit seinem dritten Lebensjahr muss der Bayern-Star nach einem Autounfall mit der Narbe im Gesicht leben. Die Schmerzen seien anfangs nur körperlich gewesen. Mit der Zeit verschwanden diese, dafür aber nahmen die seelischen Schmerzen zu.

Doch diese Erfahrungen "haben meinen Charakter geformt und mich stark gemacht", so Ribery. Deshalb sei er auch der geworden, der er heute ist. Einer der besten Fußballer der Welt.

Nach zehn Jahren an der Säbener Straße läuft sein Vertrag im Sommer 2018 aus. Wie es mit Ribery weitergeht, ist noch ungewiss. Ein Abschied des Franzosen wäre nicht nur für die Fans, sondern auch für ihn selbst wohl eine hoch emotionale Angelegenheit. 

Denn in seiner neuer Heimat - München - wird er geliebt, nicht gehasst wie in Frankreich.


Dienstag, 16. Januar 2018

Aubameyang ist für den BVB (fast) unersetzlich

Peter Stöger ist ein nüchterner Analytiker. Wie nüchtern, das zeigt sich gerade in der Posse um Pierre-Emerick Aubameyang.

"Ich gehe deswegen einigermaßen gelassen damit um, weil es Dinge gibt, die ich nicht beeinflussen kann", sagte der Coach von Borussia Dortmund am Dienstag über sein "Enfant terrible".

Sich mit solchen Dingen aufzuhalten, entziehe ihm unnötig Energie. Daher stellte er bereits am Montag nach Aubameyangs Rückkehr nüchtern fest: "Er war heute im Training, also ist er in der Planung für das Wochenende."

Ob der zuletzt suspendierte Aubameyang aber tatsächlich eine Option für das kommende Auswärtsspiel bei Hertha BSC (Fr., ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) darstellt, ist aufgrund der zunehmenden Spekulationen um einen Wechsel zum FC Arsenal mehr als fraglich.

Aubameyang-Verkauf birgt Risiko

Zwar entschuldigte sich der 28-Jährige inzwischen für sein Verhalten, doch die Provokationen wirken noch nach. Selbst die BVB-Bosse räumen öffentlich ein, dass er die Grenze zur Unprofessionalität überschritten hat.

Nach SPORT1-Informationen setzen sich die Dortmunder immer intensiver mit einem möglichen Verkauf des Unruhestifters auseinander. Dumm nur: Rein sportlich betrachtet dürften sie das eigentlich nicht.

Die Champions-League-Qualifikation ist in akuter Gefahr, wenn Aubameyang geht. Der Tabellen-Dritte ist - trotz seiner Schwächephase in der zweiten Hälfte der Hinrunde - von ihm abhängig.

Wie sehr, belegen zahlreiche Daten und Fakten. SPORT1 fasst sie zusammen:

- Die Tor-Quote von Aubameyang:

Von 39 Dortmunder Toren schoss Aubameyang 13, vier weitere bereitete er vor. Der Top-Scorer der Liga ist also an 44 Prozent der BVB-Treffer unmittelbar beteiligt, nicht zu reden von zahlreichen weiteren, für die er indirekt die Räume freigerissen hat.

Zwar ging der Absturz unter Peter Bosz auch an Aubameyang nicht spurlos vorüber, seit dem neunten Spieltag traf er nur dreimal. Wenn man von einer Krise sprechen will, ist es eine auf hohem Niveau.

Im Lauf der Jahre hat Aubameyang zudem eindeutig nachgewiesen, dass er konstant liefert - die Gesamt-Bilanz von 98 Toren in 143 Liga-Spielen spricht für sich.

- Das Tempo als X-Faktor:

Auch mit 28 zählt der gabunische Nationalstürmer noch zu den schnellsten Spielern der Liga (Spitzenwert: 34,8 km/h). Das Tempo, mit dem er die gegnerischen Abwehrreihen schwindelig spielt, ist ein X-Faktor, der kaum hoch genug anzusetzen ist.

Nicht umsonst erspielte sich Aubameyang nach Angaben des Daten-Dienstleisters Deltatre die meisten Großchancen aller Bundesliga-Spieler (23). Dass er 13 davon vergab, ist die Kehrseite. Trotzdem: Die Zahlen zeigen, dass Aubameyang den Gegner in dauerhaften Alarmzustand versetzt.

- Kein Sieg ohne ihn:

Ist Aubameyang für den BVB unersetzlich? Nicht ganz. Nimmt man die Gesamtbilanz als Maßstab, liest sich der Unterschied nicht so dramatisch: In 143 Spielen mit Aubameyang holte Dortmund 267 Punkte (1,87 pro Spiel) und schoss 289 Tore (2,01). In elf Spielen ohne lag die Quote bei 21 Punkten und 21 Toren (je 1,9).

In dieser Saison allerdings ist Dortmund den Beweis schuldig geblieben, dass es den Ausfall des Topstars kompensieren kann: Von den drei Spielen ohne ihn gewann der BVB keines (zwei Remis, eine Niederlage).

Zwar ist die BVB-Offensive nominell auch ohne Aubameyang stark besetzt, ein genauerer Blick offenbart jedoch das Problem: Marco Reus und Mario Götze sind verletzungsgeplagt, Andrey Yarmolenko und Andre Schürrle formschwach. Christian Pulisic ist bei allen Qualitäten, die er hat, kein Torjäger. Und Jadon Sancho und Alexander Isak sind zu jung, um ihnen das Auba-Erbe aufzubürden.

- Schwierige Transfer-Situation:

Der BVB kann Aubameyang kaum ziehen lassen, ohne Ersatz zu besorgen - auch wegen der Doppelbelastung mit der UEFA Europa League. Doch egal, wen er holt: Er schickt ihn auf ein Himmelsfahrtskommando. Ohne Eingewöhnungs- und Einspielzeit, ohne Wintervorbereitung müsste der Neue sofort einschlagen und einen Ausnahmekönner ersetzen.

Hinzu kommt: Auf dem Transfermarkt sind nicht viele Stürmer aus dem Premium-Segment im Angebot. Die eleganteste Lösung wäre wohl tatsächlich, Aubameyang in einem Tauschgeschäft mit Arsenals Olivier Giroud zu verrechnen.

Der 1,92-Meter-Mann aus Frankreich (88 kg) braucht Spielzeit vor der WM 2018 - ist allerdings auch wieder ein anderer Spielertyp als Aubameyang. Und war zuletzt - mit 16 Treffern in 44 Premier-League-Spielen seit Sommer 2016 - auch keine Tormaschine mehr.


Dienstag, 16. Januar 2018

Meister? Bayern nimmt (noch) keine Glückwünsche an

Nur einen Spieltag ist die Rückrunde alt, doch die Meisterschaft scheint bereits entschieden.

Mit dem 3:1 bei den zuvor zwölfmal in Folge ungeschlagenen Leverkusenern wies Tabellenführer Bayern München den zuletzt formstärksten Herausforderer in die Schranken und baute seinen Vorsprung auf 13 Punkte aus.

Von den ersten vier Verfolgern, gegen die die Münchner alle direkten Duelle in dieser Saison für sich entschieden, gewann am Wochenende nur RB Leipzig.

Alles deutet also klar auf die 28. Meisterschaft, die sechste in Folge – vielleicht schon im März, was den Bayern bisher nur 2014 gelang.

Doch trotz der Fakten will man beim FCB keine vorzeitigen Glückwünsche entgegen nehmen.

"Da kann noch viel passieren"

"Ach, die Meisterschaft ist lang und wir denken immer von Spiel zu Spiel. Es kommen noch ganz viele Partien, da kann noch viel passieren", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Gespräch mit SPORT1.

"Aber in Leverkusen haben wir gezeigt, dass wir genau da weitermachen wollen, wo wir vor Weihnachten aufgehört haben. Deswegen sind wir sehr zufrieden."

Auch der sonst recht meinungsfreudige Rafinha, der bei allen sechs Meisterschaften in Folge dabei war, passte sich der offiziellen Sprachregelung beim Rekordmeister an.

"Nein, es ist zu früh zu gratulieren. Bis zum Saisonende ist noch alles möglich. Deshalb müssen wir uns weiter jedes Spiel konzentrieren", meinte der Brasilianer zu SPORT1.

Und er ergänzte höchst bescheiden: "Wenn wir so weiterspielen, haben wir gute Chancen, dass wir nochmal Meister werden."

Konkurrenz hisst schon die weiße Flagge

Weit weniger Zweifel haben dagegen nahezu sämtliche Experten und die Verfolger hissen schon vorzeitig die weiße Fahne.  

"Bayern soll jagen, wer will. Wir konzentrieren uns auf das, was wir erreichen wollen", sagte Schalkes  Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies der Bild.

Auch Ralph Hasenhüttl, immerhin Trainer des Tabellenzweiten Leipzig, kapituliert vorzeitig: "Es ist nicht die Aufgabe von RB Leipzig, sich Gedanken zu machen, wie man die Lücke zum FC Bayern schließt. Da gibt es andere Vereine in der Liga."

Angesichts dieser hasenfüßigen Konkurrenz dürften wohl spätestens bis Ostern alle Zweifel an der nächsten Bayern-Meisterschaft beseitigt sein.


Dienstag, 16. Januar 2018

Keegan traut Liverpool Champions-League-Sieg zu

Der ehemalige englische Nationalspieler und ehemalige HSV-Profi Kevin Keegan traut dem FC Liverpool den großen Wurf zu. 

Der 66-Jährige sieht für den Klub von Coach Jürgen Klopp realistische Chancen auf den Gewinn der Champions League.

"Warum nicht? Sie sind dabei. Als nächstes treffen sie auf Porto, was nicht einfach wird. Aber es ist möglich, dass sie es schaffen", sagte der ehemalige Stürmer im BBC Radio 5.

Zuletzt gewannen die Reds gegen den in der Liga bis dahin noch ungeschlagenen Tabellenführer Manchester City. Mit dem Sieg baute Liverpool seine wettbewerbsübergreifende Serie auf 18 Partien ohne Niederlage aus.

Liverpools Sieg gegen ManCity im Video:

Liverpools Stärken in der Offensive

Den Erfolg spricht Keegan zu großen Teilen Trainer Jürgen Klopp zu. "Ich denke, Jürgen passt perfekt", so Keegan und ergänzte: "Im Moment, glaube ich, hat jedes Topteam seine Probleme. Ist Manchester United besser als Liverpool? Vermutlich nicht. Ist es Chelsea? Vermutlich nicht."

Doch auch die Reds hätten ihre Schwierigkeiten: "Liverpools Schwäche ist die Hintermannschaft. Wenn deine besten Spieler erfinderisch sind, so wie in Liverpool, dann liegen die Stärken vorne. Liverpool muss also attackieren. Mit Newcastle haben wir so fast die Liga gewonnen", erklärte Keegan, der in der Saison 1995/96 mit den Magpies Vizemeister wurde.

Keegan absolvierte zwischen 1977 und 1980 insgesamt 90 Spiele für den Hamburger SV und erzielte dabei 32 Tore.


Dienstag, 16. Januar 2018

FC Bayern buhlt um Bailey-Entdecker

Der FC Bayern München hat offenbar einen Nachfolger für Michael Reschke gefunden - erneut bei Bayer Leverkusen.

Chefscout Laurent Busser steht unmittelbar vor einem Wechsel zum Rekordmeister, das berichtet die Sport Bild.

Der 45-jährige Franzose, der vor einem Jahr Leon Bailey nach Leverkusen lockte, habe den Werksklub über das Vertragsangebot aus München informiert und wolle die Chance auf eine Anstellung beim FC Bayern auch annehmen.

Leverkusen dürfte dieser Abgang wohl genauso schmerzen, wie 2014 der von Reschke. Dieser verließ aber München nach drei Jahren und ist nun Sportvorstand beim VfB Stuttgart. Seitdem ist der Posten des Chefscouts vakant.

Busser hat ein goldenes Händchen

Bis jetzt. Busser soll an der Säbener Straße die neuen Mega-Talente ausfindig machen und sein goldenes Händchen wie bei Bayers Shooting-Star Bailey zeigen. Der Jamaikaner hat seinen Marktwert innerhalb eines halben Jahres nahezu verdoppelt.

In der Bundesliga hat der 13,5-Millionen-Mann starke sechs Tore und vier Vorlagen verbucht und das Interesse zahlreicher Top-Klubs bereits geweckt.  

In Leverkusen soll Bailey-Entdecker Busser zudem auch Kingsley Coman und Ousmane Dembele empfohlen haben, bevor sie beim FC Bayern und beim BVB zu Bundesliga-Stars wurden.

Ähnlich wie Reschke arbeitet der Franzose am liebsten im Hintergrund und scheut das Rampenlicht.


Dienstag, 16. Januar 2018

Aubameyang entschuldigt sich

Nach dem Wirbel um Pierre-Emerick Aubameyang ist Borussia Dortmund um die Rückkehr zur Normalität bemüht.

Auch der extravagante Stürmerstar trug seinen Teil zur Deeskalation bei und entschuldigte sich für sein Verhalten.

"Ich habe gestern ein Gespräch mit ihm gehabt. Das war absolut in Ordnung. Er hat gesagt, dass es ihm leid tut", sagte BVB-Coach Peter Stöger nach dem Training am Dienstag.

Aubameyang trainiert normal mit

Nachdem Aubameyang eine Mannschaftssitzung am Samstag geschwänzt hatte, wurde er von Stöger aus dem Kader für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg (0:0) gestrichen.

Wie schon am Montag, fuhr der Gabuner auch am Dienstag pünktlich und unüberhörbar mit seinem Sportwagen am Trainingsgelände in Brackel vor und trainierte anschließend ganz normal mit seinen Teamkollegen.

Weiter Wirbel um vorzeitigen Abschied

Derweil heizten englische Medien die Gerüchte um einen Wechsel zum FC Arsenal weiter an.

Am Rande des Trainings entgegnete BVB-Sprecher Sascha Fligge aber, dass es in der Causa Aubameyang keinen neuen Stand zu vermelden gebe.

Auch Stöger verneinte die Frage, ob Aubameyang dem Coach seinen Wechselwunsch bereits mitgeteilt habe.

Trotzdem beschäftigen sich die Dortmunder nach SPORT1-Informationen intensiv mit einem möglichen Verkauf des 28-Jährigen. So sind die Westfalen ab einer Ablöse von 60 Millionen Euro gesprächs- und verhandlungsbereit.

Noch setzt die Vereinsführung um Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc allerdings darauf, eine höhere Summe einnehmen zu können, weil interessierte Klubs mit Blick auf die Transferfrist am 31. Januar unter Kaufdruck geraten könnten.


Dienstag, 16. Januar 2018

HSV-Krise ohne Ende? Schnoor zählt Gisdol an

Beim Hamburger SV  schrillen nach der Niederlage gegen den FC Augsburg die Alarmglocken. Auch Stefan Schnoor hält vor dem Weg weisenden Kellerduell gegen Köln mit Kritik an seinem Ex-Klub nicht hinterm Berg.

"Jeder hat vom HSV etwas ganz anderes erwartet, dann ist man umso enttäuschter", sagte der langjährige Verteidiger SPORT1. "Nach vorne geht nichts und das nicht unbedingt gegen eine Übermannschaft der Bundesliga. Bei allem Respekt für den FC Augsburg. Das kann nicht der Anspruch des HSV sein."

Schnoor: Kein spielerisches Potenzial beim HSV

Der 46-Jährige glaubt das entscheidende Manko ausgemacht zu haben: "Die große Schwachstelle ist das Umschaltspiel. Den Ball schnell nach vorne bringen, das kannst du mit Mannschaften mit dem spielerischen Potenzial machen. Beim HSV ist das aber im Moment nicht gegeben."

Das Grundelend der Hanseaten sei zudem der Umstand, dass die jährliche Hoffnung auf Besserung regelmäßig enttäuscht werde. "Im Endeffekt ändert sich nichts", sagte Schnoor, der in 143 Bundesligaspielen für die Rothosen acht Treffer markierte.

"Du holst Spieler, die entwickeln sich nicht weiter, bleiben stehen, manche wollen weg. Die Außendarstellung ist kurios. Mal ist der Spieler unverkäuflich, mal soll er verkauft werden. Solange du solche Sachen nicht in eine Richtung bündelst, wird das schwierig."

Wenig Rückendeckung für formschwache Spieler

Dass formschwache Spieler bei den Hanseaten häufig nicht mehr aus ihrem Loch herausfinden, komme zudem nicht von Ungefähr. 

"Wenn ein Spieler nicht funktioniert, dann darf man ihn nicht gleich abschreiben. Man hat doch mittlerweile zwei oder drei Co-Trainer, einen Physiotherapeuten, Athletik- und Kontitionstrainer und was es nicht alles gibt", erinnert Schnoor. "Die müssen sich die Zeit nehmen und den Spieler fragen 'Was ist los? Warum ziehst du dir im Moment die Schuhe falsch herum an?' Das wird alles nicht gemacht beim HSV."

Das spreche sich herum und habe daher auch eine Wirkung auf potenzielle Spielereinkäufe: "Beim HSV wird man gleich in eine Schublade gesteckt und verkauft. Andere Spieler sehen das. Das macht das Ganze nicht attraktiver."

Dass auch Trainer Markus Gisdol nun langsam öffentlich angezählt wird, kann Schnoor nachvollziehen. "Die Diskussion um den Trainer wird zu Recht geführt", erklärte er. "Mich wundert, dass es noch so ruhig ist. Gisdol ist verantwortlich für das, was auf dem Rasen passiert." 


Dienstag, 16. Januar 2018

Transferticker: Mkhitaryan entscheidet über Sanchez-Deal

  • Goretzka zum FCB? Das sagt Hoeneß (16.45 Uhr)
  • Mkhitaryans Berater überrascht mit Aussage zum Sanchez-Deal (15.56 Uhr)
  • Juve oder Liverpool? Das sagt Emre Can (10.59 Uhr)
  • Wirbel um Aubameyang: Das sagt Watzke (10.01 Uhr)

+++ 18.41 Uhr: Köln holt Favre-Schützling +++

Tabellenschlusslicht 1. FC Köln hat sich weiter für den Abstiegskampf in der Bundesliga verstärkt.

Vincent Koziello wechselt vom französischen Erstligisten OGC Nizza zu den Rheinländern und unterschrieb einen Vertrag über viereinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2022. Das teilten die Kölner am Dienstag mit. Die Ablösesumme soll rund 3,5 Millionen Euro betragen.

"Vincent war von Anfang an mein Wunschspieler, und deshalb war klar: Wenn wir noch jemanden verpflichten, dann ihn", sagte FC-Geschäftsführer Armin Veh. "Er ist im Mittelfeld vielseitig einsetzbar und erweitert unsere Möglichkeiten." Für das von Lucien Favre trainierte Nizza absolvierte der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler 102 Pflichtspiele und erzielte vier Tore.

"Der FC hat sich sehr um mich bemüht. Ich komme zu einem großen Klub in einer sehr starken Liga, habe aber natürlich den Anspruch, möglichst bald zu spielen und dazu beizutragen, dass wir unsere Ziele mit dem FC erreichen", sagte der französische U21-Nationalspieler. Zuvor hatte der Tabellenletzte bereits Stürmer Simon Terodde vom VfB Stuttgart verpflichtet. 

+++ 16.45 Uhr: Goretzka zum FCB? Das sagt Hoeneß +++

Erst am Montag hat  Schalke 04 den Kampf um einen Verbleib des vom FC Bayern München umworbenen Leon Goretzka nochmals intensiviert.

Nun äußerte sich auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu der Personalie - und machte damit Schalke-Fans Hoffnung.

"Es ist noch nichts entschieden", sagte Hoeneß im Gespräch mit den Medien der Funke-Gruppe. "Es gibt noch keine Verträge."

Nichtsdestotrotz bekräftigte Hoeneß das Interesse des Rekordmeisters am Nationalspieler. "Die Chancen stehen gut. Wenn er zu uns kommt, wäre das gut. Auch für ihn", sagte der 66-Jährige - betonte aber zugleich: "Perfekt ist nichts. Nichts ist unterschrieben. Erst wenn am Ender der Arzt 'Ja' sagt, ist ein Wechsel perfekt."

Am Montagmittag trafen sich Goretzka und Sportchef Christian Heidel in der Firma von Aufsichtratschef Clemens Tönnies in Rheda-Wiedenbrück.

"Das Gespräch war seit ein paar Tagen geplant und es war nicht das erste dieser Art. In einer finalen Phase ist es doch normal, dass wir jede Chance nutzen", sagte Heidel der Bild. "Der ganze Verein – und damit auch Clemens Tönnies als Aufsichtsratsvorsitzender – kämpft um den Jungen."

Schalke würde gern mit Goretzka verlängern, der 22-Jährige könnte aber zum Saisonende ablösefrei nach München wechseln. "Es gibt weiterhin nichts zu vermelden", meinte Heidel.

+++ 15.56 Uhr: Überraschende Aussagen von Mkhitaryans Berater +++

Bisher wurde vermutet, dass der mögliche Transfer von Henrikh Mkhitaryan von Manchester United zum FC Arsenal davon abhängt, ob Alexis Sanchez von den Londonern zu den Red Devils wechselt. 

Mkhitaryans Berater Mino Raiola sorgt nun mit einer völlig gegenteiligen Sichtweise für Aufsehen. "Sanchez ist Teil des Mkhitaryan-Deals, nicht anders herum", erklärte Raiola der Times zufolge.

United werde "Sanchez nicht verpflichten, ehe Mkhitaryan einem Arsenal-Transfer zustimmt", behauptete der Berater, bei dem neben Mkhitaryan u.a. auch die ManUnited-Stars Paul Pogba und Zlatan Ibrahimovic unter Vertrag stehen.

Manchester United gilt als Favorit auf die Verpflichtung von Sanchez, der bei den Gunners vor dem Absprung steht. Für den Chilenen, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, sollen die Red Devils etwa 40 Millionen an Arsenal überweisen. 

Mkhitaryan, dessen Vertrag in Manchester bis 2020 läuft, soll im Gegenzug nach London wechseln. "Er wird tun, was für ihn am besten ist", meinte Raiola, "erhat noch zweieinhalb Jahre Vertrag. Also ist es seine Entscheidung."

Mkhitaryan ist bei ManUnited-Trainer Jose Mourinho nur Ersatzspieler, beim 3:0 gegen Stoke am Montag stand der Armenier nicht im Kader.

++ 14.44 Uhr: Ingolstadt holt Ebert +++

Zweitligist FC Ingolstadt hat sich mit dem ehemaligen Hertha-Profi Patrick Ebert verstärkt.

Der 30-Jährige, der nach seiner letzten Station bei Rayo Vallecano in Spanien zuletzt vereinslos war,  unterschrieb bei den Schanzern einen Vertrag bis Saisonende.

Der Mittelfeldspieler hatte bereits in den letzten Tagen im Training der Ingolstädter mitgewirkt und dabei offensichtlich überzeugt.

"Es wird sicherlich ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, bis er wieder bei 100 Prozent ist, aber wir wollen diesen Weg gemeinsam gehen. Zudem sind wir davon überzeugt, dass er die Qualität und Erfahrung besitzt, um uns weiterzuhelfen", kommentiert FCI-Sportdirektor Angelo Vier die Verpflichtung.

Der aus der Hertha-Jugend stammende Ebert wechselte 2012 nach Spanien zu Real Valladolid, ehe er sich im Januar 2014 dem russischen Topklub Spartak Moskau anschloss. Im Sommer 2015 kehrte er dann schließlich nach Spanien zurück.

+++ 13.33 Uhr: Walcott vor Wechsel zum FC Everton +++

Theo Walcott steht vor einem Wechsel vom FC Arsenal zum FC Everton. Das berichtet der Mirror. Der 28 soll sich demnach noch am Dienstag dem Medizincheck beim Liverpooler Klub unterziehen.

Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, Walcott (28) könne zu seinem Jugendverein FC Southampton zurückkehren. Als Ablöse sollen die "Toffees" 2 Millionen Pfund (2,2 Mio. Euro) zahlen. Der Transfer soll spätestens am Mittwoch über die Bühne gehen.

+++ 13.23 Uhr: Belgischer "Skandal-Kicker" nach China +++

Der belgische Nationalspieler Radja Nainggolan steht vor einem Wechsel zu Guangzhou Evergrande.

Für den Mittelfeldspieler, der zuletzt Streit mit seinem Klub AS Rom hatte, will der chinesische Serienmeister angeblich 50 Millionen Euro bezahlen, in China soll er zwölf Millionen im Jahr verdienen. Das berichtet die Gazzetta dello Sport.

Nainggolan hatte um den Jahreswechsel für Wirbel gesorgt, als er sich dabei filmte, wie er Alkohol trank, rauchte und pöbelte - live vor den Augen seiner Follower auf Instagram.

Seinem Verein schmeckte die Aktion aber absolut nicht. Er bat ihn nun zur Strafe zur Kasse. Nainggolan musste 100.000 Euro zahlen, wie der Corriere dello Sport berichtete.

In Guangzhou soll Nainggolan die Lücke schließen, die der Brasilianer Paulinho durch seinen Wechsel zum FC Barcelona hinterlassen hat.

+++ 12.57 Uhr: Real macht Ernst bei Icardi +++

Real Madrid verstärkt seine Bemühungen im Stürmer Mauro Icardi von Inter Mailand. Spaniens Rekordmeister sei bereit, die im Vertrag des Argentiniers festgelegte Ablösesumme von 110 Millionen Euro zu bezahlen, berichte die italienische Zeitung Corriere dello Sport

In Madrid könnte Icardi, der einst in der Jugend des FC Barcelona spielte, sogar die Nummer eins im Sturm werden. Cristiano Ronaldo steckt in einer Torkrise und will angeblich zurück zu Manchester United, Karim Benzema und Gareth Bale sind ebenfalls nicht in Form, um beide gab es zuletzt Wechselgerüchte,

+++ 11.11 Uhr: Todt bestätigt: Walace will HSV verlassen +++

Nach nur einem Jahr will Mittelfeldspieler Walace den Hamburger SV wieder verlassen. "Er hat uns Montag gesagt, dass er gehen möchte", sagte Sportchef Jens Todt der Bild.

Flamengo Rio de Janeiro will den Brasilianer für 18 Monate ausliehen, der HSV will Walace aber nur bis zum Ende der Saison abgegeben. Am Dienstag soll eine Entscheidung fallen.

Walace war 2017 für 9,2 Millionen Euro von Gremio Porto Alegre nach Hamburg gewechselt.

+++ 10.59 Uhr: Can offen für Angebote +++

Emre Can hat Gerüchte über einen Wechsel vom FC Liverpool zu Juventus Turin dementiert, aber seine Bereitschaft signalisiert, mit interessierten Klubs zu reden. "Ich habe nicht (bei Juventus) unterschrieben, auch sonst nirgendwo", erklärte Can bei Sky Sports.

Can, dessen Vertrag bei den Reds im Sommer ausläuft, schloss nicht aus, in Liverpool zu verlängern: "Ich spreche mit jedem, natürlich auch mit Liverpool. Warum nicht? Es ist ein toller Klub. Mein Berater kümmert sich um alles, aber ich bin bis zum Sommer hier."

Can ist im Team von Trainer Jürgen Klopp einer der Leistungsträger, die Reds würden gern weiter mit dem  deutschen Nationalspieler arbeiten. "Ich konzentriere mich ganz auf meine Mannschaft und den Fußball. Ich werde alles für dieses Team geben", meinte Can.

Der 24-Jährige wurde zuletzt immer wieder mit Juventus in Verbindung gebracht.

+++ 10.01 Uhr: Wirbel um Aubameyang: Das sagt Watzke +++

Borussia Dortmund will dem zuletzt suspendierten Pierre-Emerick Aubameyang noch eine Chance zur Besserung geben. "Auba muss jetzt mit dem Trainer klären, ob er bereit ist oder nicht, alles für Borussia Dortmund zu geben", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Zeitungen der Funke-Gruppe: "Das werden Peter Stöger und Michael Zorc mit ihm besprechen."

Aubameyang hatte vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg am Wochenende die Mannschaftsbesprechung geschwänzt und war daher aus dem Kader geworfen worden.

Watzke sieht im Verhalten des Gabuners "eine andere Qualität" als bei früheren Verfehlungen: "Für das unentschuldigte Fernbleiben von einer Mannschaftssitzung kann man ihn nicht in Schutz nehmen." Es war Aubameyangs dritte Suspendierung innerhalb von 14 Monaten.

Zum Auslaufen am Monatg war Aubameyang pünktlich erschienen. Trainer Stöger bezeichnete ihn daraufhin als Option für das Ligaspiel am Freitag bei Hertha BSC.

+++ 09.43 Uhr: Kölns Rausch vor Wechsel nach Russland +++

Dem 1. FC Köln droht der Abgang von Konstantin Rausch. Der Abwehrspieler soll vor einem Wechsel zu Dynamo Moskau stehen, berichtet der kicker. Die Ablöse für den 27-Jährigen soll zwischen einer und zwei Millionen Euro betragen.

In Köln ist Rausch nur Ersatzspieler im Team von Trainer Stefan Ruthenbeck. Der nach langer Verletzungspause zurückgekehrte Jonas Hector und Jannes Horn haben bei Ruthenbeck die Nase vorn. Rausch braucht aber regelmäßige Einsätze, um sich weiter für die russische Nationalmannschaft und die Teilnahme an der WM zu empfehlen.

Am Sonntag gab er als Joker die Vorlage zum 2:1-Sieg im Derby gegen Mönchengladbach.

+++ 09.27 Uhr: Ist Aubameyang jetzt ganz schnell weg? +++

Löst sich der Wechsel-Wirbel um Pierre-Emerick Aubameyang ganz schnell auf? Der Abgang des Stürmerstars von Borussia Dortmund könnte nur noch eine Frage von wenigen Tagen sein.

Nach Informationen der Bild hat Aubameyang am vergangenen Wochenende die BVB-Vereinsführung um die Freigabe für einen Wechsel gebeten. Auf SPORT1-Nachfrage wollte Borussia Dortmund diesen Vorgang nicht bestätigen. 

SPORT1 weiß aber, dass sich die Dortmunder intensiv mit dem Verkauf des extravaganten Angreifers beschäftigt. So sind die Westfalen ab einer Ablöse von 60 Millionen Euro gesprächs- und verhandlungsbereit. Noch setzt die Vereinsführung um Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc allerdings darauf, eine höhere Summe einnehmen zu können, weil interessierte Klubs mit Blick auf die Transferfrist am 31. Januar unter Kaufdruck geraten könnten.

Als größter Interessent gilt aktuell der FC Arsenal, der einen Nachfolger für Alexis Sanchez sucht. Der Chilene steht vor einem Wechsel zu Manchester United. Arsenals Teammanager Arsene Wenger sagte am Wochenende, der Transfer könne innerhalb von 48 Stunden über die Bühne gehen.

+++ 08.41 Uhr: Leipzig angeblich an Kluivert interessiert +++

RB Leipzig soll an Justin Kluivert von Ajax Amsterdam interessiert sein. Das berichtet der italienische Transfer-Experte Gianluca Di Marzio. Der 18 Jahre alte Sohn des ehemaligen Ajax- und Barca-Stars Patrick Kluivert steht beim niederländischen Traditionsverein bis 2019 unter Vertrag.

Ajax will das Offensiv-Talent nicht ziehen lassen, betonte Sportchef Marc Overmars kürzlich bei Voetbal International.

Montag, 15. Januar:

+++ 22.50 Uhr: City springt bei Sanchez ab +++

Der englische Rekordmeister Manchester United hat offenbar das Rennen mit dem Erzrivalen Manchester City um die Verpflichtung des chilenischen Nationalspielers Alexis Sanchez (29) vom Ligakonkurrenten FC Arsenal gewonnen.

Am Montagabend berichteten die BBC und weitere englische Medien übereinstimmend davon, dass City das Interesse an einem Transfer verloren hätte.

Arsenal-Teammanager Arsene Wenger hatte am Sonntag auf einen Einsatz von Sanchez bei AFC Bournemouth (1:2) aufgrund der unklaren Gesamtsituation verzichtet. Er glaube, dass der Transfer innerhalb der nächsten 48 Stunden über die Bühne gehe, betonte der Franzose. Die Citizens wollten sich Sanchez angeblich umgerechnet 39 Millionen Euro kosten lassen, der Vertrag des Chilenen läuft am 30. Juni bei den Gunners aus.

ManUnited-Teammanager Jose Mourinho hatte Sanchez als "phänomenalen Spieler" gelobt und betont, dass eine Verpflichtung des Arsenal-Stars eine "fantastische Möglichkeit" sei, um in der Wintertransferphase einen internationalen Top-Spieler zu verpflichten.

Zudem kamen Spekulationen auf, dass im Gegenzug für Sanchez der ehemalige Dortmunder Henrikh Mkhitaryan ins Emirates Stadium wechseln soll.

+++ 21.45 Uhr: Ntep vor Abschied aus Wolfsburg +++

Offensivspieler Paul-Georges Ntep vom Bundesligisten VfL Wolfsburg steht vor einem Wechsel auf Leihbasis zum französischen Rekordmeister AS Saint-Etienne. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Montag und bezog sich auf einen Sprecher des zehnmaligen französischen Meisters. 

Demnach soll der 25-Jährige noch am Montagabend seinen Medizincheck in Saint-Etienne absolvieren. Die Niedersachsen wollten einen Wechsel des Franzosen am Montagabend weder bestätigen noch dementieren.

Ntep war erst im Januar des vergangenen Jahres für rund fünf Millionen Euro vom französischen Erstligisten Stade Rennes nach Wolfsburg gewechselt. In der aktuellen Spielzeit war der zweimalige Nationalspieler Frankreichs in sieben Pflichtspielen zum Einsatz gekommen, stand aber nur zweimal in der Startelf. Dabei gelang ihm eine Torvorlage. 

+++ 20.09 Uhr: Sporting-Star auf Bayerns Wunschliste? +++

Noch ist unklar, ob der FC Bayern die im Sommer auslaufenden Verträge von Arjen Robben und Franck Ribery verlängert. Für den Fall, dass eine oder sogar beide Altstars nicht bleiben, tüftelt der Rekordmeister offenbar im Hintergrund schon einen Plan B aus.

Wie die portugiesische Tageszeitung O Jogo erfahren haben will, führt der Bundesliga-Spitzenreiter Gespräche mit Flügelspieler Gelson Martins von Sporting Lissabon. Die Bayern sollen den 22-Jährigen schon länger beobachten.

Dem Bericht zufolge reisten Scouts der Münchner zum jüngsten Lissaboner Stadtderby zwischen Benfica und Sporting, um dem 15-fachen Nationalspieler aus nächster Nähe zuzusehen. Beim 1:1 erzielte Martins den zwischenzeitliche Führungstreffer des aktuellen Tabellenführers der portugiesischen Liga. 

Der Rechtsfuß gilt als eines der größten Offensiv-Talente Europas. Er ist schnell, trickreich und torgefährlich. In der laufenden Saison sammelte er in 30 Spielen 18 Scorerpunkte (9 Tore, 9 Vorlagen).

Sein Vertrag bei Sporting läuft noch bis 2022. In diesem ist allerdings eine Ausstiegsklausel von 60 Millionen Euro verankert, die ihm erlaubt, seinen Arbeitgeber schon vorzeitig zu verlassen.

+++ 18.15 Uhr: Schalke leiht Stürmer Avdijaj aus +++

Schalke 04 leiht Donis Avdijaj bis zum Saisonende an den niederländischen Erstligisten Roda Kerkrade aus. Dies teilten die Gelsenkirchener am Montag mit. Über die Modalitäten des Transfers vereinbarten beide Klubs Stillschweigen. 

Der Offensivspieler steht seit 2011 bei Schalke unter Vertrag. Dort bestritt Avdijaj bislang neun Bundesligaspiele und erzielte dabei zwei Tore, in der laufenden Saison kam der 21-Jährige aber noch nicht zum Einsatz. Der Profivertrag des kosovarischen Nationalspielers bei den Königsblauen läuft noch bis zum 30. Juni 2019.

+++ 14.30 Uhr: Akanji-Wechsel zu Dortmund fix +++

Der Transfer von Manuel Akanji zu Borussia Dortmund ist perfekt . Der 22 Jahre junge Abwehrspieler kommt vom FC Basel und unterzeichnete beim BVB einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Das gab die Borussia am Montagnachmittag bekannt.

"Manuel hat sich mit seinen Leistungen ins Visier mehrerer europäischer Topklubs gespielt, und wir sind glücklich, dass er sich für uns entschieden hat", erklärt Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc.

Die Ablöse soll angeblich 20 Millionen Euro betragen.

Akanji stand auch beim englischen Rekordmeister Manchester United auf der Wunschliste. Der BVB hatte für den Abwehrspieler zunächst angeblich 15 Millionen Euro geboten, angesichts der Defensivprobleme in dieser Saison dann aber sein Angebot erhöht.

"Ich habe mich in den Gesprächen mit den Dortmunder Verantwortlichen sehr wohl gefühlt. So war es eine Herzensentscheidung", meinte Akanji. Der Fußball, der in Dortmund gespielt wird, habe ihm "schon immer gefallen." Akanji bekommt beim BVB die Rückennummer 16, die zuvor Jakub Blaszczykowski jahrelang getragen hatte. 

In der laufenden Champions-League-Saison kam Akanji in allen sechs Spielen des FC Basel von der ersten bis zur letzten Spielminute zum Einsatz. Für Dortmund ist der Schweizer Nationalspieler in der UEFA Europa League (LIVE im TV auf SPORT1) spielberechtigt.

+++ 13.26 Uhr: Franzose kurz vor Wechsel nach Köln +++

Der 1. FC Köln steht unmittelbar vor seinem nächsten Transfer. Der französische U21-Nationalspieler Vincent Koziello soll kurz vor dem Wechsel zum Tabellenletzten der Bundesliga stehen. Das berichtet die Bild.

Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler von OGC Nizza war am Sonntag beim Derbysieg der Kölner gegen Mönchengladbach im Stadion und wurde auch schon am Geißbockheim gesichtet. Koziello soll nach bestandenem Medizincheck einen Viereinhalbjahresvertrag unterzeichnen. 

+++ 13.02 Uhr: Lambert neuer Trainer in Stoke +++

Paul Lambert ist neuer Teammanager beim abstiegsbedrohten englischen Erstligisten Stoke City. Der frühere Profi von Bundesligist Borussia Dortmund wird Nachfolger des in der Vorwoche entlassenen Mark Hughes, einst Spieler beim deutschen Rekordmeister Bayern München.

Lambert erhält beim Tabellen-18. einen Vertrag bis 2020. Seinen Posten tritt der 48-jährige Schotte erst nach dem Premier-League-Spiel am Montagabend (21.00 Uhr) bei Rekordchampion Manchester United an. "Paul hat uns mit seinem Wissen über den Kader sehr beeindruckt und verfügt über einen genauen Plan, wie er für bessere Ergebnisse sorgen will", sagte Geschäftsführer Peter Coates. 

Der Klub aus Stoke-on-Trent hatte sich am 6. Januar nur wenige Stunden nach dem Aus im FA Cup beim Viertligisten Coventry City (1:2) von Hughes getrennt. Der ehemalige walisische Nationalspieler, in der Saison 1987/1988 beim FC Bayern aktiv, war seit 2013 in Stoke unter Vertrag.

+++ 12.31 Uhr: Ronaldo zurück zu Manchester United? +++

Kehrt Cristiano Ronaldo zu Manchester United zurück? Die Möglichkeit, dass der portugiesische Superstar Real Madrid verlässt und zu den Red Devils wechselt, sieht die AS als sehr wahrscheinlich an.

Ronaldo fühle sich von Real-Präsident Florentino Perez betrogen, seine Priorität sei die Rückkehr zu United, schreibt die Madrider Sportzeitung. Perez habe seine Versprechen bezüglich einer Vertragsverlängerung nicht eingehalten. 

Nach Ronaldos Gala beim 4:1 im Champions-League-Finale gegen Juventus Turin soll der Real-Boss ihm versprochen haben, seinen Kontrakt bei den Königlichen aufzubessern.

Im Ranking der am besten verdienenden Fußballer der Welt liegt Ronaldo mit 21 Millionen Euro Jahresgehalt nur an fünfter Stelle, Lionel Messi verdient beim FC Barcelona 50 Millionen.

Aus Ronaldos Umfeld höre man, der Weltfußballer sei wegen des nicht eingehaltenen Versprechens total am Boden zerstört. Das habe er auch einigen seiner Real-Teamkollegen bereits mitgeteilt. Ronaldos Vertrag bei Real läuft noch bis Ende Juni 2021.

+++ 10.54 Uhr: Milan an Bailey und Hazard interessiert +++

Der AC Mailand ist offenbar an Leon Bailey (Bayer Leverkusen) und Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) interessiert.

Milan-Sportdirektor Massimiliano Mirabelli beobachtete am Sonntag beim rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach (2:1) den belgischen Offensivspieler Hazard, berichtete der Corriere dello Sport. Der 24-Jährige zählt zu den Wunschkandidaten des italienischen Traditionsvereins.

Bei Bailey konkurriert Milan mit dem FC Chelsea. Leverkusen hatte den jamaikanischen Offensivspieler vor einem Jahr für zwölf Millionen Euro vom belgischen Erstligisten KRC Genk geholt. Baileys Vertrag beim Werksklub läuft erst 2022 aus. Allerdings hatte Bayer wiederholt betont, den Flügelspieler auf keinen Fall abgeben zu wollen. 

Für Bailey wird eine Ablöse von 25 Millionen Euro kolportiert. In Mailand spielen seit Saisonbeginn bereits die beiden ehemaligen Bundesliga-Profis Hakan Calhanoglu und Ricardo Rodriguez.

+++ 10.31 Uhr: Heynckes würde "letztes Hemd" für De Bruyne geben +++

Wenn Jupp Heynckes sich einen Transferwunsch erfüllen dürfte, dann würde er Kevin de Bruyne holen. "Für ihn würde ich mein letztes Hemd geben", sagte der Trainer des   FC Bayern München im Interview mit dem kicker.

De Bruyne sei "im Moment klar der herausragende Spieler in Europa", schwärmte Heynckes von dem Belgier, der 2015 für 74 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu Manchester City gewechselt war.

Auf die Frage, ob der FC Bayern für die kommende Saison einen Super-Einkauf jenseits der 50 Millionen brauche, antwortete Heynckes mit zwei Fragen: "Was ist denn ein Super-Einkauf? Paul Pogba hat Manchester United 105 Millionen gekostet. Spielt er so?"

Viele angebliche Topspieler könnten und müssten dazulernen, so Heynckes weiter. Der FC Bayern müsse "den Weg mit Süle, Tolisso oder Coman gehen. Für 50 Millionen bekommt man heute keine fertigen Spieler."

+++ 09.47 Uhr: Juventus will Höwedes weiterverpflichten +++

Juventus Turin will Nationalspieler Benedikt Höwedes weiterverpflichten, auch wenn der ehemalige Schalker bisher verletzungsbedingt nur zu einem einzigen Einsatz gekommen ist. Dies berichten italienische Medien.

Höwedes laboriert an einer Muskelverletzung und wird voraussichtlich erst Ende Januar wieder zum Einsatz kommen. Erst Ende November 2017 hatte der Verteidiger, der im Sommer auf Leihbasis vom Bundesligisten S04 nach Turin gewechselt war, nach wochenlanger Verletzungspause sein Pflichtspieldebüt für Juve gegeben, hatte sich kurz daraufhin wieder verletzt. 

Juve besitzt eine Kaufoption für Höwedes, die Turiner können allerdings von einer endgültigen Verpflichtung zurücktreten, sollte der Deutsche in der laufenden Saison nicht mindestens 25 Spiele für Turin bestreiten.

Die alte Dame will für den Spieler jedoch nicht 13 Millionen Euro in zwei Tranchen zahlen, wie mit Schalke vereinbart. Nicht mehr als vier Millionen Euro wollen die Piemonteser für Höwedes auf den Tisch legen. Juve setzt auf seine gute Beziehungen zu den Königsblauen, dem Bundesligisten haben die Turiner zuletzt den Kroaten Marko Pjaca ausgeliehen.

Bei Juve könnten bald drei deutsche Profis unter Vertrag stehen. Außer Höwedes und Weltmeister Sami Khedira buhlen die Turiner auch um die Gunst von Emre Can vom FC Liverpool. 

+++ 7.36 Uhr: Renten-Vertrag für De Gea? +++

Manchester United ist offenbar gewillt, seinen Torhüter David De Gea bis an dessen Karriereende zu binden. 

Der Vertrag des 27-Jährigen bei den Red Devils läuft noch bis zum Sommer 2019, mit der Option ihn bis 2020 auszudehnen. Wie der Mirror berichtet, soll nun jedoch ein neuer Kontrakt folgen, der das wöchentliche Gehalt des Spaniers von etwa 210.000 Euro in der Woche auf 280.000 Euro anhebt. 

"Natürlich wird Ed (Ed Woodward, stellv. Vorsitzender von ManUnited, Anm. d. R.) versuchen, ihm einen Kontrakt anzubieten, der ihn sehr viel länger hier hält", erklärte Mourinho, gibt aber auch zu: "Ich weiß nicht, ob die Gespräche bereits laufen. Ich vertraue da dem Vorstand und ihrer Arbeit. Ich sage, was offensichtlich ist. Jeder würde das Gleiche sagen. David muss gehalten werden."

+++ 7.20 Uhr: Kruse fordert Neuzugänge +++

Nach einem achtbaren Auftritt von Werder Bremen beim 1:1 gegen die TSG Hoffenheim fordert Bremens Stürmer Max Kruse Neuzugänge.

"Gerade in der zweiten Reihe müssen wir noch was tun. Wir müssen einfach breiter aufgestellt sein", forderte der 29-Jährige in der Sportschau. Bremens Manager Frank Baumann äußerte sich ebenfalls zu den Aussagen von Kruse: "Er hat nichts Schlimmes gesagt. Es steht ihm wie jedem anderen Spieler zu, sich zu äußern."

Sonntag, 14. Januar:

+++ 18.59 Uhr: Arsenal soll 60 Millionen für Aubameyang bieten +++

Der FC Arsenal geht im Werben um Pierre-Emerick Aubameyang in die Vollen. Nach Informationen des bestens vernetzten Journalisten Guillem Balague bieten die Londoner 60 Millionen Euro für den Stürmer von Borussia Dortmund. Die Gunners seien sehr zuversichtlich, den Deal in den nächsten Tagen unter Dach und Fach zu bringen. 

Arsenal wollte Aubameyang, der für Dortmunds Spiel gegen den VfL Wolfsburg vom BVB aus dem Kader gestrichen worden war, schon im vergangenen Sommer verpflichten, doch der Transfer kam nicht zustande. 

Bei den Londonern soll Aubameyang Nachfolger von Alexis Sanchez werden. Der Chilene stand am Samstag nicht in Arsenals Kader gegen Bournemouth - wegen seiner ungeklärten Zukunft, wie Teammanager Arsene Wenger erklärte. Für Sanchez gibt es Angebote von Manchester City und Manchester United.

Zwischen Montag und Mittwoch soll die Entscheidung fallen. United sei Favorit, meint Balague, City sollte man aber noch nicht abschreiben. Nach Citys 3:4-Niederlage in Liverpool am Samstag könnte es sein, dass Trainer Pep Guardiola noch einmal personell nachbessern will.


Dienstag, 16. Januar 2018

Beben bleibt aus - Müller scheitert mit Klage vor Gericht

Aufatmen im deutschen Fußball - ein zweites Bosman-Urteil ist vom Tisch. Befristete Verträge für Profifußballer sind weiterhin zulässig. Das entschied der Bundesarbeitsgerichtshof (BAG) in Erfurt im Fall des früheren Torhüters Heinz Müller gegen den FSV Mainz 05 und ersparte dem Transferwesen im deutschen Fußball sowie wohl auch in anderen Sportarten ein heftiges Beben.

Der siebte Senat des BAG war der Meinung, dass die besondere Arbeitsleistung eines Profifußballers eine Befristung von Arbeitsverträgen rechtfertige. "Von ihm werden Höchstleistungen erwartet, die er aber nur in einer begrenzten Zeit erbringen kann. Daraus ergibt sich ein berechtigtes Interesse der Vereine für ein befristetes Arbeitsverhältnis", sagte die Vorsitzende Edith Gräfl.

In Mainz wurde die Entscheidung mit Freude aufgenommen. "Das Urteil besitzt für Mainz 05 und den gesamten Fußball grundlegende Bedeutung", sagte Sportvorstand Rouven Schröder. Die Klubarbeit bestehe zu einem großen Teil daraus, dass junge Nachwuchsspieler aufgebaut und in den Profikader integriert werden. "Renten-Verträge älterer Spieler würden dieses Prinzip unmöglich bzw. nicht finanzierbar machen", so Schröder.

Zweites Bosman-Urteil bleibt aus

Hätte das höchste deutsche Arbeitsgericht zugunsten Müllers entschieden, hätte dem Fußball ein zweites Bosman-Urteil gedroht. Die Klubs müssten ihre Spieler weit über die Zeit anstellen, in denen sie eingesetzt werden können. Auch von Rentenverträgen war bereits die Rede.

Jürgen Paepke, bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) Direktor für Recht, zwinkerte bei der Urteilsverkündung dann auch dem Mainzer Anwalt Johann-Michel Menke erleichtert zu. "Wir sind froh, dass jetzt Rechtsklarheit herrscht. Das Gericht hat überzeugend argumentiert, dass ein Profifußballer nicht mit einem normalen Arbeitnehmer zu vergleichen ist - zumindest in der Frage der Befristung", sagte Paepke dem SID.

Die DFL begrüßte anschließend "diese klare Entscheidung, die in einem gesetzlich bislang nicht eindeutig geregelten Bereich nun für die erforderliche Rechtssicherheit sorgt. Diese Entscheidung ist im Sinn und im Interesse des Wettbewerbs, der Clubs, der Fans und auch der Spieler, gerade auch im Hinblick auf andere diesbezügliche Verfahren", hieß es in einer Stellungnahme.

Müller ist der große Verlierer

Horst Kletke, Anwalt des Ex-Torhüters Müller, räumte die Niederlage ein, sein Mandant muss sogar noch die Gerichtskosten tragen. Dennoch sah Kletke auch einen positiven Effekt. "Eine seit Jahren drängende Frage konnte geklärt werden - auch mit unserer Hilfe", sagte der Advokat aus Frankfurt/Main. Eine erneute Revision wollte der Anwalt offiziell noch nicht ausschließen, doch wahrscheinlich ist der Fall beendet.

Müller ist der große Verlierer, ihm war es ursprünglich um seine Verlängerungsklausel gegangen. Der Vertrag des heute 39-Jährigen beim Fußball-Bundesligisten hätte sich nur bei einer bestimmten Anzahl von Spielen verlängert, doch Trainer Thomas Tuchel warf Müller im Dezember 2013 aus dem Kader. 

Müller sah sich um seine Chance gebracht, die nötigen Spiele zu absolvieren, und zog vor Gericht. Später änderte der Schlussmann seine Strategie und klagte gegen die Befristung an sich, deren Rechtmäßigkeit das Gericht in Erfurt zu prüfen hatte.

Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Spielergwerkschaft VDV, hätte sich eine tarifvertragliche Lösung gewünscht. "Tarifverträge sind in anderen großen europäischen Fußballnationen Standard. Sie garantieren Rechtssicherheit, schaffen faire Arbeitsbedingungen und verbessern zudem den Vermarktungswert einer Liga", sagte Baranowsky.


Dienstag, 16. Januar 2018

Ingolstadt angelt sich Ebert

Zweitligist FC Ingolstadt hat sich mit dem ehemaligen Hertha-Profi Patrick Ebert verstärkt.

Der 30-Jährige, der nach seiner letzten Station bei Rayo Vallecano in Spanien zuletzt vereinslos war,  unterschrieb bei den Schanzern einen Vertrag bis Saisonende.

Der Mittelfeldspieler hatte bereits in den letzten Tagen im Training der Ingolstädter mitgewirkt und dabei offensichtlich überzeugt.

"Es wird sicherlich ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, bis er wieder bei 100 Prozent ist, aber wir wollen diesen Weg gemeinsam gehen. Zudem sind wir davon überzeugt, dass er die Qualität und Erfahrung besitzt, um uns weiterzuhelfen", kommentiert FCI-Sportdirektor Angelo Vier die Verpflichtung.

Der aus der Hertha-Jugend stammende Ebert wechselte 2012 nach Spanien zu Real Valladolid, ehe er sich im Januar 2014 dem russischen Topklub Spartak Moskau anschloss. Im Sommer 2015 kehrte er dann schließlich nach Spanien zurück.

Bundesliga-Absteiger FCI hat sich nach holprigem Saisonstart auf Platz vier vorgearbeitet. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl hat fünf Punkte Rückstand auf den Zweiten Kiel und den Dritten Nürnberg. Zum Start ins neue Jahr empfangen die Oberbayern am 23. Januar den SV Sandhausen.